Die 3 Blockaden

Unversöhnlichkeit

Dr. Ben Johnson, der als Krebsspezialist tätig war, sagte an einem Seminar, er sei noch nie einem Krebspatienten begegnet, der nicht auch ein Problem mit Unversöhnlichkeit gehabt habe.

Unversöhnlichkeit ist die erste Kategorie und möglicherweise auch die wichtigste.  Dr. Alex Loyd sagt, dass nach seiner Erfahrung jeder, der ein Problem in einer der elf Kategorien hat, fast immer auch ein Problem hat im Zusammenhang mit Unversöhnlichkeit.  Oft sagen diese Menschen aber, dass sie kein derartiges Problem haben oder schon daran gearbeitet haben.

Unversöhnlichkeit verrät sich oft durch Wut oder Reizbarkeit oder die Ablehnung eines bestimmten Menschen. 

Viele Menschen, die sich ihrer Unversöhnlichkeit bewusst sind, wollen sie nicht loslassen, denn sie haben das Gefühl, als würden sie dadurch den Übeltäter von seiner Tat frei-sprechen.  Solange ich mich weigere, ihm zu verzeihen, bin ich an ihn gefesselt, und je länger dieser Zustand anhält, desto wahrscheinlicher werde ich mit ihm über die Kippe gezogen.

Gleichwohl praktizieren Menschen jahrzehntelang Vergebung, haben aber keinen Erfolg.

 

Destruktive Verhaltensweisen

Verhaltensweisen sind sie sehr nützliche Warnsignale, die uns zeigen, wo wir Probleme haben, die geheilt werden müssen.  Es gibt viele Verhaltensweisen, die weder richtig noch falsch sind.  Der Grund, warum es getan wird, kann es zu einer schädlichen Verhaltensweise machen.

Es gibt es eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, die immer falsch sind.  Aber auch sie sind niemals die Wurzel der Probleme, sondern stets ein Symptom für destruktive Zellerinnerungen, die geheilt werden müssen.

Alle destruktiven Verhaltensweisen fallen in eine der folgenden beiden Kategorien:  Selbstschutz oder Befriedigung der eigenen Bedürfnisse.

Die meisten Menschen würden behaupten, dass die aktuelle Lebenssituation, finanzielle Engpässe, Spannungen in Beziehungen, Karriereknicks Grund sind ihres Stresses.  Diese Umstände können zwar zum Stress in unserem Leben beitragen, sind jedoch nicht die Hauptursache.  Die eigentliche Ursache ist eine Antwort auf eine reaktivierte Zellerinnerung, die eine Lebenslüge enthält.

 

Falsche Glaubenssätze

Dr. Bruce Liptons Forschungsarbeiten an der medizinischen Fakultät von Standford haben erwiesen, dass es in 100% aller Fälle Stress ist, der uns krank macht.  Stress von falschen Glaubenssätzen über uns selbst, unser Leben oder andere Menschen.  Diese Glaubenssätze führen dazu, dass wir Angst haben, wenn wir eigentlich keine Angst haben müssten.

Alles, was wir tun, tun wir aufgrund von Überzeugungen.  Wenn wir diese Glaubenssätze verändern, werden sich automatisch auch Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen verändern.  Klingt einfach, aber wo ist der Haken?  Die Glaubenssätze, die am Dringendsten verändert werden müssten, werden von unserem Unbewussten geschützt, weil sie als Alarmsignal fungieren, das verhindern soll, dass schmerzliche Dinge noch einmal passieren können.